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OLDIES: ROCK, BEAT, SOUL und BLUES

Die hier aufgeführte Songliste ist natürlich nicht vollständig! Bei Interesse übersenden wir Ihnen gerne die komplette Songliste.

I.O. - The Bee Gees
erstellt von Wikipedia
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Die Bee Gees waren eine englischsprachige Popgruppe, die mit 185 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Musikgruppen der Welt zählt. Zur Gruppe gehörten die Zwillinge Robin und Maurice Gibb sowie ihr älterer Bruder Barry Gibb.

Anfänge
Schon im Alter von sechs Jahren standen die Zwillinge Robin und Maurice und der drei Jahre ältere Bruder Barry Gibb unter verschiedensten Namen wie „The Rattlesnakes“, „Wee Johnny Hayes & The Blue Cats“ oder „Barry & The Twins“ auf der Bühne. Sie wurden beeinflusst von Skiffle-König Lonnie Donegan sowie dem Rock 'n Roller Tommy Steele. Später trat die Gruppe auch unter den Namen B.G.s und Gibb Brothers auf.

Die Brüder wurden auf der Isle of Man geboren und verbrachten dort bis Anfang der 1950er Jahre ihre frühe Kindheit. Die Familie zog dann zunächst nach Manchester und 1958 nach Australien, wo sie australische Staatsbürger wurden.

Die Brüder Gibb erhielten 1960 ihre erste 30-minütige Fernsehshow im australischen Regionalfernsehen. 1963 erschien ihre erste Single „Three Kisses Of Love“. Ihren ersten Top-Ten-Hit in Australien hatten sie 1965 mit „Wine and Women“. Im selben Jahr wurde Barry Gibb – der bereits seit Anfang der 1960er Jahre für eine Vielzahl von Künstlern Songs schrieb – als bester Songwriter ausgezeichnet (für „I Was a Lover a Leader of Men“). Als die Bee Gees – mittlerweile Teenie-Stars – 1966 mit „Spicks And Specks“ ihren ersten Nr.-1-Hit in Australien hatten, waren sie bereits mit dem Schiff auf dem Weg nach Großbritannien, wo sie Robert Stigwood unter Vertrag nahm.

Die ersten internationalen Erfolge
Verstärkt durch Gitarrist Vince Melouney und Schlagzeuger Colin Petersen hatten sie im Frühjahr 1967 ihren ersten weltweiten Millionen-Erfolg mit der düsteren Ballade „New York Mining Disaster 1941“. Es folgten weitere Hits wie „To Love Somebody“, „Massachusetts“, „World“, „Words“, „I've Gotta Get a Message to You“ u. v. a.

Die Bee Gees wurden innerhalb kürzester Zeit als größte Konkurrenz der Beatles gehandelt. Tatsächlich verkaufte die Gruppe in den Jahren 1968 und 1969 weltweit mehr Schallplatten als die Beatles. Vor allem bei den Medien waren die Bee Gees sehr beliebt, da sie – im Gegensatz zu den Beatles oder Rolling Stones – das Image von „wohlerzogenen“ Musikern fernab von Drogen hatten. Barry Gibb – der 1968 u.a. zum schönsten Mann der Welt gewählt wurde – galt in dieser Zeit als Sexsymbol.

Von den Kritikern 1967 zunächst noch hochgelobt, fielen die Brüder Gibb – je kommerziell erfolgreicher sie wurden – zunehmend in Ungnade vor allem bei den britischen Musikfachzeitschriften. Ihre Texte wurden als surreal bis unsinnig bezeichnet („Now I've found that the world is round and of course it rains every day“) und die oftmals mit großer Orchester-und Chor-Besetzung arrangierten Songs als kitschig kritisiert.

Auflösung
Ende 1969 löste sich die Gruppe auf, nachdem sich die Brüder zerstritten hatten. Als erster verließ Vince Melouney die Gruppe, dann Robin Gibb und dann Colin Petersen. Erwähnenswert ist, dass nach der Trennung von Robin ein Fernsehauftritt in England folgte, bei dem Schwester Leslie Gibb als Vertreterin von Robin auftrat. Es blieb jedoch bei diesem einen Versuch. Als Duo wirkten die Brüder Barry und Maurice im englischen Fernsehfilm „Cucumber Castle“ mit und brachten das gleichnamige Album u.a. mit den Songs „I.O.I.O.“ und „Don't forget to remember“ heraus. Nachdem auch sie sich trennten, versuchte es jeder der Gibb-Brüder mit eigenen Projekten. Als Solokünstler war lediglich Robin Gibb („Saved By The Bell“, „August, October“,„One Million Years“ und dem Album „Robins Reign“) erfolgreich, wobei er jedoch stark von Maurice unterstützt wurde. Doch bereits Mitte 1970 übten sich die Gibb-Brüder wieder in Harmonie und hatten vor allem in den USA eine Reihe von Millionen-Sellern („Lonely Days“, „How Can You Mend A Broken Heart“, „My World“, „Run To Me“).

In Europa, vor allem in Deutschland, wurden die Bee Gees Anfang der 1970er Jahre nahezu bedeutungslos (Einziger Top-Ten-Hit in Europa: „Run To Me“ (1972)). Doch auch in den USA ließ der Erfolg nach; ihre Platten erreichten in den Jahren 1973 und 1974 nur noch mit Mühe die TOP 100. Tatsächlich konnten die Brüder Gibb in dieser Zeit lediglich in Südostasien Hits landen (Nr. 1 u. a. in Hongkong und Japan mit „Melody Fair“, „Wouldn't I be Someone“, „Saw a New Morning“).

Comeback
Doch bereits 1975 erlebten sie weltweit ein überraschendes Comeback, indem sie einen „neuen“ Sound mit verstärkten R&B-Elementen, Falsettgesang und pulsierenden Disco-Beats präsentierten. Mit den LPs „Main Course“, „Children of the World“ und „Here at Last …“ und den daraus ausgekoppelten Single-Hits (u. a. „Jive Talkin'“, „Nights On Broadway“, „You Should Be Dancing“) waren sie laut der US-Zeitschrift Billboard bereits Ende 1977 die erfolgreichste Band der 1970er Jahre. Doch erst der Soundtrack zum Film Saturday Night Fever, mit Welthits wie „Stayin' Alive“, „Night Fever“ und „How Deep Is Your Love“, machte sie, nun auch in Deutschland, zu Mega-Stars. Das Album ist bis heute der zweitmeistverkaufte Soundtrack in den USA – nur Bodyguard von Whitney Houston ging dort öfter über den Ladentisch. „Saturday Night Fever“ wird seit 2002 auch als Musical aufgeführt, mit zahlreichen Aufführungen in Deutschland.

Der unverkennbare dreistimmige Falsettgesang, zu dem ihnen der Produzent Arif Mardin geraten hatte, wurde für die Bee Gees und der gesamten Disco-Ära ein Markenzeichen. Vor allem in den USA grassierte die Bee-Gee-Mania: Im Sommer 1978 waren für einige Wochen die ersten drei Plätze der US-Charts in fester Hand der Brüder Gibb. Gleichzeitig waren sie mit zwei weiteren Hits in den Top-Ten (Plätze 5 und 7) vertreten und sind somit gemeinsam mit den Beatles die einzige Gruppe, die gleichzeitig fünf Songs in den Top-Ten halten konnte. Allein in den Jahren 1978 und 1979 verbuchten sie in den USA elf Nummer-1-Hits, davon sechs Nummer-1-Hits in Folge; nur Whitney Houston hat mehr, nämlich sieben Nummer-1-Hits in Folge.

Das Ende des Disco-Sounds
Nach dem Hoch kam der Fall des Disco-Sounds und mit ihm die Ächtung der Bee Gees in den USA. Zunächst von Radio-Stationen boykottiert, wurden Anfang der 1980er Jahre Bee-Gees-Platten öffentlich verbrannt. Die 1981 veröffentlichte Single „He's a Liar“ erreichte nur noch Platz 30 – die schlechteste Position seit ihrem Tiefpunkt 1974. Zwischen 1981 und 1987 erschienen neben dem Soundtrack zum Film „Stayin' Alive“ einige Solo-Platten von Barry („Shine Shine“ erreichte Platz 37 in den USA) und Robin Gibb, der vor allem in Europa mit Hits wie „Another Lonely Night In New York“ (1983), „Juliet“ (1983) oder „Boys Do Fall In Love“ (1984) recht erfolgreich war.

Zweites Comeback
Jahre später feierten die Brüder Gibb ein erneutes Comeback mit dem Hit „You Win Again“ (1987) und bewiesen, dass sie auch ohne den „Helium-Sound“ wieder erfolgreiche Musik machen konnten. Kurz vor der Veröffentlichung ihres Albums „One“ (1989) starb 1988 ihr jüngster Bruder Andy Gibb an Herzversagen, der bis dahin als Solokünstler bekannt war. Mit der gleichnamigen Single-Auskopplung verbuchten sie ihren ersten Top-Ten-Hit in den USA nach 10 Jahren.

1989 kam es in Los Angeles zu einem Zwischenfall. Dort wurden die Bee Gees auf der Bühne von einem Attentäter beschossen. Die Polizei verhaftete den Täter kurz darauf.

Mit einigen Alben und Nummer-1-Hits für andere Künstler wie Barbra Streisand (Album „Guilty“, Singles „Woman In Love“, „Guilty“), Dionne Warwick (Album „Heartbreaker“, Singles „Heartbreaker“, „All The Love In The World“), Diana Ross (Album „Eaten Alive“, Single „Chain Reaction“), Dolly Parton und Kenny Rogers (Album „Eyes that see in the dark“, Single „Islands In The Stream“) und zuletzt Céline Dion („Immortality“) bewiesen sie, dass sie zu den populärsten Songwritern der Pop-Geschichte gehören. Jüngere Bands erzielten mit Cover-Versionen ihrer Songs Hit-Erfolge.

Das letzte Studioalbum der drei Brüder erschien 2001, „This Is Where I Came In“, auf dem sie zu ihrem ursprünglichen Sound zurückgefunden haben.

Am 12. Januar 2003 erlitten die Bee Gees einen großen Verlust durch den Tod von Maurice Gibb, der allerdings noch nicht das Ende der Bee Gees bedeutete. Es gab aber keine gemeinsamen Projekte mehr. Während Barry Gibb das Album „Guilty pleasures“ mit Barbra Streisand herausbrachte und auch mit Cliff Richard zusammenarbeitete, unternahm Robin Gibb einige Solo-Tourneen. Offiziell wurde das Ende der Bee Gees im September 2006 bekannt. Im Zusammenhang mit dem neuen Vertrag, den Barry und Robin Gibb mit der Warner Media Group (WMG) geschlossen hatten, wurde deutlich, dass es kein zukünftiges Bee-Gees-Album mehr geben wird. Die Brüder haben für alle gemeinsamen zukünftigen Projekte den Vertrag nicht unter dem alten Namen der Band, sondern als „Brothers Gibb (2006)“ abgeschlossen.

Barry Gibb lebt seit langem in Florida (USA), während Robin Gibb seinen Wohnsitz in Oxfordshire, England hat. Im Mai 2004 erhielten Barry Gibb (1946) und sein Bruder Robin (1949), die beiden noch lebenden Mitglieder der Bee Gees, in Manchester die Ehrendoktorwürde der Universität. Robin Gibb nahm auch eine Ehrendoktorwürde entgegen, die posthum an seinen verstorbenen Zwillingsbruder Maurice ging.

Diskografie
1965: Bee Gees Sing and Play 14 Barry Gibb Songs
1966: Monday’s Rain (unveröffentlicht)
1966: Spicks And Specks
1967: Turn Around, Look At Us
1967: Bee Gees 1st
1968: Horizontal
1968: Rare Precious And Beautiful
1968: Idea
1969: Best Of Bee Gees
1969: Odessa
1969: Rare Precious And Beautiful 2
1970: Rare Precious And Beautiful 3
1970: Cucumber Castle
1971: 2 Years On
1971: Trafalgar
1972: To Whom It May Concern
1973: Life In A Tin Can
1973: Best Of Bee Gees Vol. 2
1973: A Kick In The Head Is Worth Eight In The Pants (unveröffentlicht)
1974: Mr. Natural
1975: Main Course
1976: Children Of The World
1977: Here At Last … Live
1977: Saturday Night Fever (Soundtrack)
1978: Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band
1979: Spirits Having Flown
1979: Bee Gees Greatest
1981: Living Eyes
1983: Stayin' Alive (Soundtrack)
1987: E.S.P.
1989: One
1990: The Very Best of the Bee Gees
1990: Tales From The Brothers Gibb
1991: High Civilization
1993: Size Isn't Everything
1997: Still Waters
1998: One Night Only Live
2001: This Is Where I Came In
2001: Their Greatest Hits – The Record
2004: Number Ones
2005: Love Songs
2006: The Studio Albums 1967–1968
2007: Greatest

Auszeichnungen
1968 – Goldener Otto bei Bravo
1968 – Grammy „Massachusetts“
1969 – Goldener Otto bei Bravo
1977 – Grammy „How Deep Is Your Love“
1978 – Grammy Album of the Year
1978 – 2 Grammy Awards (für „Saturday Night Fever“ und Producer of the year)
1996 – Platin Otto bei Bravo
1997 – Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame
1997 – Brit Award (Outstanding Contribution)
1997 – World Music Award (Lifetime Achievement Award)
1997 – American Music Award (International Achievement Award)
1997 – Bambi
2003 – Grammy Legend Award
2004 – Aufnahme in die Dance Music Hall of Fame
2007 – Ehrung „Ikonen des Pop“ am 15. Mai 2007[2]
Die Bee Gees unterstützen seit langem die Arbeit wohltätiger Organisationen (u.a. UNICEF, „Childline“, „Children In Need“)

Rekorde in der Musik
Die Bee Gees gehören zu den fünf erfolgreichsten Künstlern aller Zeiten – neben den Beatles, Paul McCartney, Elvis Presley und Michael Jackson.
1997 allein belegte Producer und Songwriter Barry Gibb 25 Wochen lang die No. 1 der US-Singlecharts.
Es gibt über 500 kommerziell erfolgreiche Coverversionen von Bee Gees-Songs, u.a. von Janis Joplin, Frank Sinatra, Elvis Presley, George Michael, Al Green, Barbra Streisand, Take That und US5.
Die Bee Gees waren die ersten und bislang einzigen Liedschreiber, die zeitgleich fünf Musikstücke in den US-Top-10 hatten.
Barry Gibb ist der dritterfolgreichste britische Plattenproduzent. Er ist dabei für die meisten „No.-1-Hits” verantwortlich – 14 Stück.
In der „Millennium Edition“ des Guinness-Buchs der Rekorde sind die Bee Gees als „erfolgreichste Familienband der Welt“ verzeichnet.
Die Bee Gees sind die einzigen Künstler, die jemals sechs US-No.-1-Hits in Folge schrieben und produzierten.

the danders 

are today

Hans-Willi Weckes - Leadguitar

Sigi Kalus - Bassguitar

Manfred Wolters - Rhytmusguitar

Hans Spicks - 2. Leadguitar

Peter Diessner - Drums